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Heizenergieverbrauch unter der Lupe
Wie viel Energie verbraucht Dein Haus? Diese Frage wird meist mit einem Achselzucken beantwortet. Denn was jeder Autofahrer recht genau einschätzen kann, ist für die meisten Hausbesitzer und Mieter eine große Unbekannte.


Was beim Auto ein Blick auf den Tacho und die Tankquittung verrät, kann jeder Hauseigentümer oder Mieter aus der Energiekostenabrechnung herauslesen. Er muss hierzu lediglich den in Kilowattstunden (kWh) angegebenen jährlichen Energieverbrauch für die Heizung auf die Wohnfläche seines Hauses oder seiner Wohnung beziehen. So erhält er den Heizenergieverbrauch in Kilowattstunden pro Quadratmeter Wohnfläche und pro Jahr, abgekürzt kWh/m²a.

Ist der errechnete Wert gut oder schlecht? Wann ist ein Haus energiesparend? Um dies einschätzen zu können, nennt der Initiativkreis Erdgas & Umwelt einige Vergleichswerte. Der Heizenergieverbrauch eines neu gebauten, freistehenden Einfamilienhauses sollte 100 kWh/m²a nicht überschreiten. Dieses Niveau lässt sich mit einer guten Dämmung, isolierverglasten Fenstern sowie einer energiesparenden Heizungsanlage, zum Beispiel mit Gas-Brennwerttechnik, erreichen. So werden in drei von vier Neubauten Gasheizungen installiert.

Bei Altbauten ist der Heizenergieverbrauch je nach Bauweise, Bauepoche und Sanierungsstand sehr unterschiedlich. Freistehende Einfamilienhäuser älteren Datums können bis zu 300 kWh/m²a und mehr Energie verbrauchen. Insgesamt gesehen schlummert in fast jedem Gebäude, das in den 1980er Jahren oder früher erbaut wurde, ein mehr oder minder großes Energiesparpotenzial.

Der "Neubau-Wert" von 100 kWh/m²a kann auch bei der energetischen Sanierung von Altbauten erreicht werden. Dazu müssen die drei Schwachstellen Heizung, Dämmung und Fenster auf ein zeitgemäßes Niveau gebracht werden. Auch hierfür bietet sich eine Gas-Brennwertheizung an. Mit ihr können bei relativ niedrigen Investitionskosten sofort große Energieeinsparungen erzielt werden.

Hier können Sie den Energieverbrauchskennwert Ihres Hauses berechnen.


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