Schimmelbefall in Wohnungen
Feuchteschäden und Schimmelpilzbefall gefährden Millionen Bundesbürger!
Das Universitätsklinikums Jena hat eine Studie zum Thema Raumlufthygiene durchgeführte und kommt zu einem alarmierenden Ergebnis: etwa 22 Prozent der 5.500 untersuchten Wohnungen wiesen Feuchteschäden und/oder Schimmelpilzbefall auf.
Dadurch ist die Neigung an Allergien und Atemwegsbeschwerden (z. B. Asthma) zu erkranken deutlich erhöht. Hochgerechnet auf das Bundesgebiet sind hiervon mehr als 15 Millionen Bürger betroffen.
Die Bedeutung der Lüftung ist unumstritten. Die Untersuchung weist auch aus, dass neben natürlicher Lüftung zentrale Abluftanlagen und Schachtlüftung signifikant positive Effekte erzielen. Durch Kenntnis wesentlicher Ursachen von Feuchte-und Schimmelpilzschäden in Wohnungen ist es möglich, gezielt Präventionsstrategien hinsichtlich Asthma bronchiale und allergischen Erkrankungen zu entwickeln.
Infos zur Wohnraumlüftung
Zentralstaubsauger - einfache Hilfe für Allergiker
Download der Studie
Unter Schimmel versteht der Fachmann eine Vielzahl von Pilzarten, die auf organischen Materialien wachsen. Dementsprechend sind diese Pilze fast überall in der Umwelt anzutreffen. Sie vermehren und verbreiten sich über Sporen, die unter anderem durch die Luft transportiert werden und so auch in Innenräume gelangen. Finden sie dort günstige Bedingungen vor - dazu zählt vor allem eine hohe Luftfeuchtigkeit - siedeln sie sich rasch an.
Die Folgen sind neben unschönen Flecken und/oder modrigem Geruch häufig auch gesundheitliche Beeinträchtigungen wie allergisches Asthma, Haut- und Schleimhautreizungen. Zudem können Schimmelpilze grippeähnliche Symptome auslösen.
Zur sicheren Vermeidung von Schimmelpilzbildung sollte die relative Luftfeuchte in Innenräumen nicht über 60 bis 65 Prozent steigen zu lassen. Die Einhaltung dieser Werte lässt sich mit einem Hygrometer einfach überprüfen. Bei höheren Werten schafft eine Querlüftung durch Öffnen möglichst gegenüberliegender Fenster schnelle Abhilfe, denn dabei wird innerhalb kürzester Zeit die Raumluft komplett ausgetauscht und so die Feuchtigkeit abtransportiert.
In den Wintermonaten reicht dafür oft schon pro Stunde eine einzige Minute! Demgegenüber ist Kipplüftung sehr ineffektiv: Da damit ein kompletter Luftaustausch im Winter bis zu 18 Minuten dauern kann, geht dabei entsprechend viel wertvolle Wärme und Heizenergie verloren.
Darüber hinaus spielt auch die Raumtemperatur eine wichtige Rolle: Trifft nämlich feuchte und warme Luft auf eine kalte Oberfläche, kondensiert dort fast schlagartig Feuchtigkeit aus. Diesen Effekt kennt im Übrigen jeder Brillenträger, der im Winter aus der Kälte kommend einen warmen Raum betritt und dessen Gläser dabei beschlagen. Deshalb sollten im Winter auch nicht oder nur selten benutzte Räume soweit geheizt werden, dass die Luftfeuchte dort nicht auskondensieren kann.
Das Universitätsklinikums Jena hat eine Studie zum Thema Raumlufthygiene durchgeführte und kommt zu einem alarmierenden Ergebnis: etwa 22 Prozent der 5.500 untersuchten Wohnungen wiesen Feuchteschäden und/oder Schimmelpilzbefall auf.
Dadurch ist die Neigung an Allergien und Atemwegsbeschwerden (z. B. Asthma) zu erkranken deutlich erhöht. Hochgerechnet auf das Bundesgebiet sind hiervon mehr als 15 Millionen Bürger betroffen.
Die Bedeutung der Lüftung ist unumstritten. Die Untersuchung weist auch aus, dass neben natürlicher Lüftung zentrale Abluftanlagen und Schachtlüftung signifikant positive Effekte erzielen. Durch Kenntnis wesentlicher Ursachen von Feuchte-und Schimmelpilzschäden in Wohnungen ist es möglich, gezielt Präventionsstrategien hinsichtlich Asthma bronchiale und allergischen Erkrankungen zu entwickeln.
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Unter Schimmel versteht der Fachmann eine Vielzahl von Pilzarten, die auf organischen Materialien wachsen. Dementsprechend sind diese Pilze fast überall in der Umwelt anzutreffen. Sie vermehren und verbreiten sich über Sporen, die unter anderem durch die Luft transportiert werden und so auch in Innenräume gelangen. Finden sie dort günstige Bedingungen vor - dazu zählt vor allem eine hohe Luftfeuchtigkeit - siedeln sie sich rasch an.
Die Folgen sind neben unschönen Flecken und/oder modrigem Geruch häufig auch gesundheitliche Beeinträchtigungen wie allergisches Asthma, Haut- und Schleimhautreizungen. Zudem können Schimmelpilze grippeähnliche Symptome auslösen.
Zur sicheren Vermeidung von Schimmelpilzbildung sollte die relative Luftfeuchte in Innenräumen nicht über 60 bis 65 Prozent steigen zu lassen. Die Einhaltung dieser Werte lässt sich mit einem Hygrometer einfach überprüfen. Bei höheren Werten schafft eine Querlüftung durch Öffnen möglichst gegenüberliegender Fenster schnelle Abhilfe, denn dabei wird innerhalb kürzester Zeit die Raumluft komplett ausgetauscht und so die Feuchtigkeit abtransportiert.
In den Wintermonaten reicht dafür oft schon pro Stunde eine einzige Minute! Demgegenüber ist Kipplüftung sehr ineffektiv: Da damit ein kompletter Luftaustausch im Winter bis zu 18 Minuten dauern kann, geht dabei entsprechend viel wertvolle Wärme und Heizenergie verloren.
Darüber hinaus spielt auch die Raumtemperatur eine wichtige Rolle: Trifft nämlich feuchte und warme Luft auf eine kalte Oberfläche, kondensiert dort fast schlagartig Feuchtigkeit aus. Diesen Effekt kennt im Übrigen jeder Brillenträger, der im Winter aus der Kälte kommend einen warmen Raum betritt und dessen Gläser dabei beschlagen. Deshalb sollten im Winter auch nicht oder nur selten benutzte Räume soweit geheizt werden, dass die Luftfeuchte dort nicht auskondensieren kann.

Tipps & Tricks
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- Fördermittel nutzen...
- Waschmaschinenwasserschaden
- Thermografie
- Energie-Ausweis
- Energieverbrauch unter der Lupe
- Heizkosten senken
- Wärmepumpen-Rehner
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